Wir waren im 1789. Alles Top, ein ESSEN von bestem Geschmack u. Qualität. Sehr guter Service, ein kompetenter Sommelier. Es war ein grossartigen Abend. Danke an das gesamt Team! Die Präsentation der aufwändigen Gerichte war hervorragend.
Fotos
Bewertungen
-
Martin Schmid ★★★★★
-
Ralf Machholz (RaMa) ★★★★★
Alles Top und ein Erlebnis für jeden Gourmet. Bester Service, ein hervorragend kompetenter Sommelier und eine Rücksichtnahme auf Sonderwünsche und Unverträglichkeiten ließen uns hier einen aussergewöhnlichen und grossartigen Abend verbringen. Danke an das gesamt Team! Das Ambiente ist modern mit Blick ins Tonbachtal, die Beleuchung zumindest unseres Tisches war nicht ganz optimal, da ich meinen eigenen Schatten auf die servierten Speisen warf. Die Präsentation der aufwändigen Gerichte würde ich als klassisch modern mit französischer Haut Cousine als Vorbild bezeichnen.
-
Markus Dahmann ★★★☆☆
Das neue Gebäude ist abweisend wie ein Bahnhofsvorplatz. Verlegenheitsmöblierung, ansonsten kahl und nüchtern wie ein HO-Gaststätte. Toilette im Keller - protzig-hohe Räume, aber mehr als Waschbecken, Handtuch und Seife gibt es nicht. Für den Anspruch eines 5-Sterne-Hotelrestaurants gehobenster Klasse daneben. Dazu viel zu laufen, wobei man protzige Flächenkunst abschreitet auf tristen Fluren. Der Gastraum (wer hat sich nur die protzige deckenhohe Türe ausgedacht, die darf man auf dem Rückweg von der Toilette selber aufstemmen) ist ebenso kahl und karg eingerichtet. Weiße Tischdecke, ein kleines Blumensträußchen, das war's. Im ganzen Raum! Das ist der Klasse unwürdig. Bodentiefe Fenster ermöglichen nur der halben Tischbesatzung den Blick nach draußen, die andere Hälfte darf die graue Raumatmosphäre in sich aufsaugen. Das Personal ist zwar freundlich und auch humorvoll, aber seine Qualität reicht ebenso nicht an den Anspruch heran. Die Reklamation eines mit Sprung und Macke auf den Tisch gestellten Wasserglases z.B. löste nicht etwa eine Entschuldigung für die Nachlässigkeit aus, sondern ein "Tatsächlich!", also ob man dem Gast eigentlich nicht glauben wolle. Sowas geht gar nicht ab Dorfschänke aufwärts und ist Ausdruck einer auf eine gewisse Führungslosigkeit hindeutenden Anleitung. Wo sind nur die Saalchefs der früheren Jahre hin? da hätte es so etwas niemals gegeben! Auch sonst sind die Abläufe nicht flüssig, es wirkt befremdlich, wenn die Träger wie bestellt und nicht abgeholt mit der Servierplatte auf ihr Kommando warten müssen. Die Parksituation ist unterirdisch, freie Plätze sind schier nicht vorhanden. Man muß vor den Hotelgaragen parken und den Schlüssel im Hotel abgeben. Das kann dauern, bis man ihn zurückbekommt ...! Im freudlos-tiefgaragenzugangsartigen Haupteingang (!!) - auch hier wieder primitiver Granit, kein Highlight oder irgendetwas von Klasse - wartet jungendliches Personal hinter welkendem Blumenschmuck und wirkt bei der Handhabung der Schlüsselverwaltung der Gästefahrzeuge überfordert. Klingt alles genauso negativ wie's beim gast ankommt. Schließlich soll hier für hunderte € pro Person gespeist werden und nicht ein derart unzureichender Gestaltungswille und unzureichende Ausstattung unangenehm aufstoßen. Das Schlimme ist aber, daß DAS ESSEN den Anspruch voll erfüllt und durch seine Umgebung unnötig heruntergezogen wird. Dringende Empfehlung: das eher mainstreamig-schlicht gehaltene Menü gleich verwerfen. A la carte traut sich der Küchenchef Dinge, die wirklichwirklich begeistern können. Lamm derart konzentriert zuzubereiten wie ich es bekam, ohne daß auch nur der leichteste Fehlton oder eine Überwürzung, ein nicht getroffener Garpunkt oder sogar "homöopathische Portionen" zu beklagen wären: reichlich wird feinste Kochkunst präsentiert, die jeden € wert ist. Meine Taube war ebenso herzhaft gewürzt, dennoch den Fleischgeschmack sanft unterstützend, perfekte Kochkunst. Anders kann man's nicht beschreiben. Die Weinauswahl dazu kann man dem Sommelier getrost überlassen, er paßt sich mit Mut der Küche an. Zum Lamm gab's z.B. einen Oloroso-Sherry, der schlicht eine Wucht in der Gesamtwirkung war. Meiner Frau machte ein reichlich ausgeschenkte Gevry-Chambertin Premier Cru größte Freude zu ihrer richtig reichlichen Portion feinsten Kalbsbrieses. Bei den Spirituosen liegt erkennbar nicht der Schwerpunkt der Gastronomie, von Obstbränden würde ich Abstand nehmen. Wer perfekte elsässer Schnäpse kennt, wird die mit Saftzugabe aufgehübschten (so ist leider der Trend ... wer serviert heute noch Mirabelle mit 46 %) modischen Tropfen nicht schätzen. Auch beim Kaffee ist Luft nach oben, wer ihn in Piemont an der Theke stehend schätzen lernte, wird hier vieles vermissen. Insgesamt ist dieser Besuch also leider zum Nachteil des engagierten und erstklassigen Küchenteams von zu vielen zu aufdringlichen Unzulänglichkeiten des Drumherum überschattet. ein Besuch will deshalb wohl überlegt sein!
-
Klaus Kubelka ★★★★★
Ich war zwischenzeitlich vier Mal in der Schwarzwaldstube zum Essen, einmal vor vielen Jahren zu Zeiten, als noch Herr Wohlfahrt in der Küche das Sagen hatte und dreimal bei Herrn Michel in den Jahren 2018, 2022 und 2025 - es wird nicht das letzte Mal sein, was eigentlich schon ausreichen sollte als Review :) Die ersten acht Bilder stammen aus dem Jahr 2025 und die zweiten acht sind drei Jahre älter. Ich könnte tatsächlich aus Notizen und Erinnerungen zu fast jedem Gang noch etwas sagen, aber das lässt Google längentechnisch glücklicherweise nicht zu - so fokussiere ich mich auf einige Highlights und ein paar allgemeine Anmerkungen. Eines der Gerichte, die mir vermutlich ein Leben lang in Erinnerung bleiben werden, ist der gebeizte Thunfisch-Bauch und -Rücken, der 2022 mit Kaviar, Kapern und Artischocken serviert wird. Hier gibt es nur den Begriff "großartig". Auf dem gleichen Level spielte drei Jahre später das rund um die Jakobsmuschel konzipierte Gericht. Immer ein Erlebnis sind die seit Jahren etablierten Gänge "Käsewagen" und "Petit Fours" - wenn die Wägen vor den Tisch geschoben werden, wird ganz schnell der letzte Platz im Magen freigeräumt, denn insbesondere bei den Petit Fours gibt es kein Halten mehr - ich werde nie vergessen, wie meine Partnerin 2022 nach dem Verzehr des letzten Häppchens ein wenig traurig zu einem anderen Tisch schielte, an dem der Wagen gerade parkte. Natürlich wurde dies von dem aufmerksamen Service sofort bemerkt und die Kollegin kam a) ein weiteres Mal zum "nachbestellen" vorbei und es schloss sich b) dann auch ein kurzer Besuch in der Küche an, bei dem erlebt werden durfte, wie diese kleinen Kostbarkeiten hergestellt werden. Ebenso ist es Tradition, dass Herr Michel - wenn er in der Küche nicht mehr benötigt wird - im Restaurant vorbeischaut und nicht nur einen kurzen Gruß dalässt, sondern sich für (hoffentlich auch ihn) interessante Gespräche richtig viel Zeit nimmt. Kudos. Abschließend vielleicht noch meine Einschätzung zu der Art und Weise, wie in der Schwarzwaldstube gekocht wird. Das erste: es ist im Vergleich zu vielen Küchen, die mit internationalen Noten für Abwechslung sorgen (wollen), verhältnismäßig klassisch französisch. Was aber auf keinen Fall mit langweilig verwechselt werden darf - im Gegenteil. Das zweite: es stehen in jedem Fall die Zutaten im Vordergrund, die das Geschmacksprofil bestimmen - was auch zu manchen sehr zurückhaltend schmeckenden Gängen führt. Ach so: nicht vergessen werden darf der wirklich sensationelle Service des ganzen Teams, angefangen von Sommelier Gass. Ich fühle mich jedes Mal ein bißchen wie Zuhause und ich werde vermutlich nicht wieder drei Jahre warten, um zurückzukehren. Eigentlich möchte ich sofort anrufen und einen Tisch reservieren :)
-
Julian N ★★★☆☆
Wir freuten uns riesig auf den vermeintlichen kulinarischen Höhepunkt des Jahres und waren voller Vorfreude nun endlich einmal in der Schwarzwaldatube speisen zu können. Es kann nun am eigenen Erwartungsmanagement oder aber am objektiven Eindruck liegen, dass die Vorfreude leider nicht all zu lange anhielt. Für das gebotene Preis- und Anspruchsdenken des Hauses waren u.E. sowohl die einzelnen Gänge im Degustationsmenü II sowie der Service (der zu Beginn herzlich war jedoch schnell ohne ersichtlichen Grund abkühlte) nicht gerechtfertigt. Wir saßen nah an der Küche und als äußerst aufmerksame Menschen und Gäste entging und auch nicht, wie aufgesetzt einzelne Servicekräfte ein Lächeln am Tisch präsentierten und beim Verlassen des Tisches ebenso schnell verloren. Daher fühlt man sich als Gast auch nicht sonderlich wertgeschätzt. Hier ist uns eine junge Dame (Frau H.) leider besonders negativ im Gedächtnis geblieben, da u.E. hier etwas abschätzig, über die Wahl einer jeden Käse- und Pralinensorte durch uns, gesprochen wurde. Natürlich ist es heutzutage auch für ein Haus dieser Klasse äußerst schwierig qualifiziertes Personal zu finden, das darf jedoch der Gast in einem 3* Restaurant an keiner Stelle zu spüren bekommen. Genau dem war aber leider so. Hinsichtlich der Gangfolge im Menü bleibt für uns zu sagen, dass der Brotservice nett gedacht ist, aber unnötig ist. Hier hätten wir uns ggf. eher noch einen kleinen zusätzlichen Gruß aus der Küche gewünscht als die (zugegebenermaßen sehr Leckere!) gesalzene Butter auf gekühltem Untergrunde. Das Wild war einzigartig im Geschmack und toll zubereitet, das beste Stück das wir je genossen haben. Die Lachsschnitte zuvor war jedoch u.E. durchschnittlich und einem 3* Menü unwürdig. Die Pralinen zum Abschluss brachte uns ein junger Mann mit französischem Dialekt, dieser war den Abend über wirklich sehr bemüht einen guten Job zu machen. Hr. Gass (obwohl wir seine Dienste als Sommelier nicht in Anspruch nahmen) war ebenfalls freundlich und zuvorkommend. Andere Rezensionen beziehen sich auf die Lage der sanitären Anlagen, darüber lässt sich ggf. diskutieren aber "ist halt eben so". Ob man sich hierüber auch beschweren würde wenn man im Restaurant Schatzhauser ist wage ich zu bezweifeln. Der Zugang ist aufgrund des Aufzuges barrierefrei und das ist auch alles was man erwarten darf. Für uns bleibt in Summe zu sagen: wir hatten einen Abend der zwar schön war, jedoch u.E. keine 3* Küche und keinen 3* Service bieten konnte.
-
Wolf Dreissigacker ★★★★★
Super tolles Abendessen der Extraklasse, es hat alles perfekt gepasst vom Service über das Essen bis hin zur Weinauswahl
-
Frank Binder ★★★★★
Das weithin bekannte 3-Sterne Restaurant hat uns nicht enttäuscht! Der ausgezeichnete Service, die perfekte Beratung und die beiden exquisiten Menus haben uns begeistert! Über das Ambiente der "Stube" kann man geteilter Meinung sein. Uns hat das Heimelige gefehlt. Gefehlt hat auch ein Besuch des Küchenchef bei seinen Gästen. Aber insgesamt ein unvergesslicher Abend.
-
Eva ★★★★★
Wir waren dieses Jahr bereits in 150 besternten Restaurants (62***,63**, 25*) zu Gast. Dieses kleine Jubiläum feierten wir mit einem fantastischen Mittagessen in der Schwarzwaldstube***. Genussreiche fünf Stunden durften wir bei einem ausgezeichneten Lunch verbringen. Bei keiner der von uns besuchten Sterneküchen hatten wir ein so ausgiebiges Mittagessen. Dank der fabelhaft kulinarischen Darbietungen und dem Service verging die Zeit wie im Flug. Ein herausragendes Restaurant mit herrlichem Ausblick in den Schwarzwald. Wir hatten das große Degustationsmenü. Die Qualität der Speisen und das Arrangement waren hervorragend. Für das genussvolle Miteinander von Speisen und Wein sorgte der sehr sympathische und wortgewaltige Weinerklärer Herr Gass. Mit seiner freundlichen, lockeren Art machte er die Weinreise zu einem besonderen Vergnügen. Die empfohlenen Weine waren allesamt ausgezeichnet und perfekt auf die Speisen abgestimmt. Er und der gesamte Service waren unglaublich höflich, zuvorkommend und sehr herzlich. Wir haben uns sehr wohl und bestens umsorgt gefühlt. Speisen, Weine, Service, Wohlfühlfaktor, Herzlichkeit, Behaglichkeit - alles ausgezeichnet! Wir hatten einen wunderschönen Nachmittag in der Schwarzwaldstube. Jederzeit gerne wieder.
-
Martin Jobs ★★★★★
Ich war vor kurzem zweimal in der Schwarzwald-Stube, ich hatte das Glück, einen Menüwechsel miterleben zu dürfen. Beide Besuche waren sehr gut wobei mir der zweite noch ein Ticken besser gefallen hat. Der Service war freundliche und professionellund das Essen hervorragend. Es ist zwar nicht mein Lieblings-Dreisterner aber es ist nahe dran.
-
Marcel Zimmermann ★★★★★
Fantastisch! Wir hatten hier einen wunderschönen Abend. Der Service war sehr zuvorkommend und locker, wir haben uns trotz unseres Alters sehr wohl gefühlt. Nina Mihilli und ihr Team lesen einem jeden Wunsch von den Lippen ab. Das Essen war überragend, insbesondere die Saucen muss ich nochmal erwähnen. Eine perfekte Weinauswahl von Herr Gass rundete den Abend ab. Wir kommen die Schwarzwaldstube definitiv nochmal besuchen.
Neue Bewertung
Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Adresse von Restaurant Schwarzwaldstube?
Das Restaurant Schwarzwaldstube befindet sich in der Tonbachstraße 237, 72270 Baiersbronn, Deutschland
Wie lautet die Telefonnummer von Restaurant Schwarzwaldstube?
Sie erreichen das Restaurant Schwarzwaldstube unter +49 7442 492665
Wie kommt man zum Restaurant Schwarzwaldstube?
Zum Restaurant Schwarzwaldstube gelangen Sie über den folgenden Link