Paul-Gerhardt-Schule Hanau(was geht?)
“Nachtrag zum Covid19: Die Klassen sind kleiner und die Lehrer jünger, das hat Vorteile in der aktuellen Ausnahmesituation. Während bei öffentlichen Schulen Klassen in 3 Gruppen geteilt werden und nur an wenigen vereinzelten Tagen Unterricht gemacht wird, so wurde in der PGS die Klasse nur halbiert und im wöchentlichen Wechsel wird mit fast normalem Stundenplan unterrichtet. Kein Nachmittagsunterricht, kein Singen und kein Sport, was eben verständlich ist. In der 9. läuft auch der online Unterricht auch ganz passabel. Es hat eben Vorteile in der PGS zu sein, trotzdem hoffe ich es geht bald wieder normal weiter. Mein alter Post: Zum Beitrag von `Peter Bat Man` muss ich etwas schreiben: Seinerzeit hat mein Sohn beim Vorstellungsgespräch sein ADHS voll ausgelebt. Er wollte den Rubiks Würfel von Herrn Forchheim einfach nicht mehr abgeben. Seine 3 in Betragen und Aufmerksamkeit waren eine klare Aussage, wie der Rektor der Otto Hahn Schule meinte, der mir vorschlug meinen Sohn woanders anzumelden. Mit Lese -Rechtschreibschwäche war er wohl auch kein problemloser Schüler. Trotzdem oder gerade deswegen hat ihn Herr Forchheim aufgenommen. Trotz anfänglicher Probleme hat mein Sohn es auch durch die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und den engagierten Lehrern geschafft! Er nimmt inzwischen kein Ritalin mehr, kontrolliert seine Wutanfälle und auch die Klassenfahrt lief problemlos. Aufmerksamkeit und Betragen ist jetzt 2! Klar noch immer kämpfen wir mit der Rechtschreibung in allen Sprachen und insbesondere in Französich, aber er hat es von der 5. nun in die 9. Klasse Gymnasium geschafft ohne hängen zu bleiben. Seine Noten sind durchwachsen, aber immer nachvollziehbar und die Lehrer sehen den gesamten Schüler, nicht nur die Zensuren! Er hat mir gesagt er will in der PGS das Abitur machen und nicht in die Ludwig Geisler wechseln, obwohl es Ihm dort leichter fallen würde. Im Verlauf der Jahre kamen mehrere Kinder in die Klasse dazu, die anderswo Probleme hatten. Einer wurde auch nachvollziehbar rausgeschmissen. In den Klassen sind Kinder aus allen sozialen Schichten, von allen Nationalitäten und auch mit verschiedenen Glaubensrichtungen. Ihnen ist nur allen gemein, dass sich die Eltern engagieren. anders als auf der Kreuzburg werden in der PGS nicht nur die besten der Besten aufgenommen. Die Ergebnisse sprechen für sich. vergleichen Sie die Abiturnotenschnitte oder wieviel der Realschulabgänger eine Ausbildung haben. Die Empörung über eine Bevorzugung von Geschwisterkindern verstehe ich nicht. Keine Ahnung ob die 50% stimmen, aber wenn ja, warum soll man denn Geschwister nicht bevorzugt in dieselbe Schule aufnehmen?”