Wikingertage Schleswig
“Durch etliche Staus am Samstag, 09.08.2025, war ich leider erst gegen 17:00 Uhr vor Ort. Komme aus Altena (Sauerland) Ich habe einen tollen Parkplatz direkt hinter dem Gelände bekommen. Leider habe ich den der Volksbank nicht gefunden. Die Ausschilderung war super. An der Kasse habe ich nur noch Kindereintritt bezahlen müssen. Was auch sehr schön war. Dann habe ich mich etwas gewundert. Im Eingangsbereich die üblichen Stände, mit mittelalterlichen Ständen, sprich Kirmesmittelalter. Also keine Mittelalterstände. Nun gut, das dürfte nicht alles gewesen sein. Dann sah ich den Eingang zum Wiki-Markt. Die Fülle der Stände und Zelte war überwältigend. Gleich am Anfang fand ich den Stand eines Mannes von dem ich am Wochenende davor in Norden einen Ring gekauft habe. (Im Übrigen auch ein empfehlenswerter Markt in der Hinsicht auf Wikinger.) Im Anschluss habe ich mir sehr schöne Glasperlen gekauft. Und eine Rabenfibel In Hinsicht auf Authensität ist noch Luft nach oben, zumal es viele Darsteller gab die tierische Rückenhaare in Form von Schaf ihr eigen nannten. Manchmal ist weniger mehr und korrekter. Gegen Ende des Markttages gab es noch einen Fackelumzug. Am Sonntag bin ich gegen 10:00Uhr hineingegangen. Und kaum eine Stunde später poppten die Kirmesmittelaltermenschen auf. Elfenohren, schwarze Bekleidung, historische Gewandung aber Turnschuhe, Bidenhänder , 5 Jahrhunderte Mittelalter an einer Person, Amazonekämpferinnen mit adipösen Ansätzen, männliche Gladiatoren in schwarzer Ganzkörperbekleidung nebst Schottenrock und schwarzem toten Schaf in Form eines Bettvorlegers auf dem Rücken. Nach dem ich noch den einen oder anderen Kauf getätigt hatte mit einigen sehr informativen Gesprächen würde es Zeit zu gehen. Ich hatte ja auch noch eine 500km Rückfahrt vor der Brust. Erst wollte ich noch einen Abstecher Richtung Oldenburg/Niedersachen zur Wallringanlage machen, aber bei ca.4 Std. angezeigter Fahrt wäre ich knapp vor Toreschluß dort angekommen. Also entschied ich mich für das Wikingermuseum Haitabu mit seiner sehr tollen Ausstellung und dem fantastischen Dorfbauten. Für beide Orte großes Lob. Nächstes Jahr wieder. Immer eine Reise wert.”