Burggasthof Hohnstein
“Der Aufstieg zur Burgruine Hohnstein lohnt sich wirklich. Der Weg ist gut begehbar und führt durch ruhigen Wald. Oben angekommen steht man mitten in einer beeindruckenden Ruinenkulisse mit weitem Blick über die Landschaft – und direkt darin eingebettet: der Burggasthof. Schon beim Ankommen habe ich mir eine Portion Wilderertopf gegönnt – eine heiße, würzige Gulaschsuppe mit Wurzelgemüse und geröstetem Bauernbrot. Genau das Richtige nach dem Aufstieg. Danach habe ich mir fast zwei Stunden lang die Ruine angesehen. Die Anlage ist weitläufig, verwinkelt und atmosphärisch – man kann sich Zeit lassen, erkunden, fotografieren und in die Geschichte eintauchen. Später, nach der Erkundung, bin ich wieder eingekehrt – für einen zweiten Teller der Gulaschsuppe. Das Personal war durchweg freundlich und aufmerksam. In der Zwischenzeit sprach ein Mitarbeiter mit einem jungen Paar, das hier heiraten möchte. Trauungen sind auf der Ruine tatsächlich möglich, und das Team scheint sich liebevoll um die Ausarbeitung solcher Feiern zu kümmern. Schön zu sehen, wie engagiert hier gearbeitet wird. Ich saß in einer kleinen Nische im Gastraum, einem gewölbeartigen Raum mit besonderer Stimmung. An der Wand mir gegenüber hingen zwei Schwerter, um die Bedeutung der Ritter der Burg zu betonen. Und natürlich für die Atmosphäre, diese sind von hinten indirekt beleuchtet. Es sah fast magisch aus – als würden die Schwerter leuchten. Das Wetter war leicht launisch, aber das passte zur Stimmung. Es war ruhig, fast andächtig. Wer sich in eine andere Zeit versetzen möchte, findet hier den perfekten Ort dafür. Kartenzahlung ist problemlos möglich. Die Musik im Hintergrund ist dezent und rundet das Erlebnis stimmungsvoll ab. Fazit: Toller Ort, starke Küche, liebevolles Personal, beeindruckende Kulisse. Fünf Sterne – unbedingt empfehlenswert.”