Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
“Ich bin zur Zeit auf der Station 53 und kam wirklich mit Angst und Horrorvorstellungen hierher, weil ich soviel Negatives gehört und gelesen habe. Aber... ich kann nichts Negatives finden. Ärzte und Pflegekräfte sind immer freundlich zugewandt. Der Psychologe ein absoluter Macher. Kein Bla Bla. Er schafft Fakten. Natürlich ist es durch die vielen verschiedenen Krankheitsbilder auf der Station manchmal unruhig. Aber gut auszuhalten. Ich gehöre zu den sehr sensiblen Menschen was Lärm angeht und ich komme gut zurecht. Das Essen schmeckt auch gut und ist angemessen gewürzt. Jede Woche kann man ein Mittagsgericht für die kommende Woche ankreuzen. Zum Frühstück und Abendbrot können verschiedene Brotsorten/Brötchen, Ausschnitte etc. gewählt werden. Die Hauswirtschafterin auch immer mit Rat und Tat zur Seite. Was es auch zu erwähnen gilt, es stehen Kunststofftrinkflaschen kostenlos zur Verfügung, die man täglich tauschen kann wenn man möchte. Auf dem Flur steht ein Wasserautomat mit stillem und classic Wasser. Außerdem zu jeder Zeit Apfelsaft und Orangensaft sowie verschiedene Teesorten. Zur Kaffezeit wird auch Kaffee angeboten. Trotz Corona ist täglich Therapie. Die Therapeuten sehr engagiert und sofort hilfsbereit zur Stelle, wenn es ein Problem gibt oder es einem schlecht geht. Ausfälle werden von Kollegen übernommen. Sollte es mir nochmal wieder so schlecht gehen, wie vor dem Aufenthalt würde ich ohne zu zögern wieder herkommen. Wenn Du etwas verändern MÖCHTEST und Dich engagierst, bekommst Du hier jede mögliche Hilfe. Wenn Du natürlich beratungsresistent bist und hier keinen Bock und da keinen Bock hast, dann kannst Du auch mal auf Gegenwehr stoßen. Es ist hier ja kein Auffanglager sondern ein Veränderungsort. DANKE an alle Mitarbeiter des St. Marien Hospital. Gott schütze Sie.”